Ralf Elsner | Training · Coaching · Gesundheitsmanagement
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Methodik

Moderne Unternehmen entdecken heute zunehmend den Faktor Gesundheit zur Stärkung ihrer Effizienz. Denn Investitionen in die Gesundheit der Beschäftigten zahlen sich aus: Geldwerte Effekte sind etwa die Senkung von Entgeltfortzahlungen, eine bessere Personalverfügbarkeit, Qualitätssteigerungen und eine höhere Kundenzufriedenheit. Der Return on Investment liegt hier bei 3:1(AOK 2005)!

Darüber hinaus haben gesundheitsfördernde Maßnahmen positive Auswirkungen auf die Organisationsentwicklung, erhöhen das individuelle Wohlbefinden und senken volkswirtschaftliche Folgekosten. Innerbetrieblich verbessert sich die Arbeitsatmosphäre: Mitarbeiter erfahren im Betrieb Unterstützung und Halt und entwickeln ein positives Wir-Gefühl.

Die Situation heute

Nachdem sich durch den Wandel zur modernen Dienstleistungsgesellschaft die körperlichen Belastungen deutlich reduzieren, belegen wissenschaftliche Erhebungen die dramatische Zunahme von psychischen Stressfaktoren. Die Europäische Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken stellt 2008 fest: Stress ist das am zweithäufigsten genannte Gesundheitsproblem. Etwa 60% aller Fehlzeiten sind auf psychosoziale Schwierigkeiten zurückzuführen. Laut DAK-Gesundheitsreport stiegen die Arbeitsunfähigkeitszeiten wegen psychischer Störungen in den letzten zehn Jahren um 70%.

Die Mitwirkung des Faktors Stress bei zahlreichen körperlichen Erkrankungen (vom bekannten Magenleiden über Schmerzsyndrome bis hin zu Zahnkrankheiten) ist wissenschaftlich nachgewiesen (TKK 2007). Wesentliche Ursachen für Stress in der heutigen Arbeitswelt sind u.a. eine Überreizung durch die Informationsflut moderner Kommunikationstechnologien, ständiger Veränderungsdruck, Arbeitsplatzunsicherheit, Mobbing, Sinnverlust.

Wettbewerbsfähig durch gesundheitsfördernde Maßnahmen

Als Führungskraft oder Personalbetreuer stehen Sie häufig vor schwer zu bewältigenden Herausforderungen im Mitarbeiterbereich. Die Programme der Verhaltensprävention – Bewegung, Ernährung, Entspannung und Zeitmanagement – sind wichtige Instrumente, reichen aber nicht aus, um umfassende Veränderungen in der Motivation und Einstellung zu bewirken.

Ein Beispiel: Einem Mitarbeiter, der unter hohen emotionalen Anforderungen im Dienstleistungssektor und einer suboptimalen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben leidet, ist mit dem Erlernen einer Entspannungsmethode nur unzureichend gedient.

Sie reduziert nur kurzfristig und oberflächlich die Symptome. Macht er aber im Rahmen eines gut strukturierten Trainings die aktive Erfahrung, dass er Probleme selbständig anpacken kann und dass er ein Recht auf sichere Grenzen hat, dann fühlt er sich initiativ, entwickelt neue Kreativität, erfüllt motiviert seine Aufgaben und beeinflusst seine Umgebung positiv. Diese Erfahrung zu vermitteln, ist die Stärke meines körper- und handlungsorientierten Trainingsansatzes.

Wir lernen am besten durch Erfahrung

In meinen Trainings werden die Themen Identität, Gesundheit und Stress, Konflikte und Kommunikation bewusst und erfahrbar. Dazu setze ich körper- und handlungsorientierte Methoden ein, die die Thematik sichtbar und greifbar machen.

Mit Spiel und Spaß werden Einsichten über Anspannung, Belastung, Erholung nicht nur verstandesmäßig erfasst, sondern auch alltagsnah verkörpert. Sozialkompetenz und Selbstbewusstsein wachsen und damit steigt auch die Leistungsmotivation.

Unsere Zusammenarbeit im Überblick


Erstkontakt
Bedarfsanalyse und Planung der situationsgerechten Intervention im Rahmen eines Vorgesprächs

Intervention Setting
Einzelne Seminarbausteine (Training 1-5) in Gruppen von 6 bis 16 Personen, ein oder mehrere Tage, in internen oder externen Seminarräumen
Implementierung Betriebliches Gesundheitsmanagement im Sinne eines Projektmanagements (Bedarfsanalyse, Prioritätensetzung, Planung, Ausführung sowie Kontrolle und Bewertung der Ergebnisse) Längerfristige Prozessbegleitung, Partizipation der Mitarbeiter durch Gesundheitszirkel
Intensivcoaching für einzelne Mitarbeiter Einzelsitzungen, stunden- oder tageweise in meinen Räumen in der Villa Lemberg (Nagold) oder in Ihren Räumen

Definitionen und Quellen:

Mein Trainingsansatz basiert auf der Konzentrativen Bewegungstherapie, einer in Erwachsenenbildung, Therapie und Beratung gut etablierten Methode. Sie verbindet Körpererfahrung, Arbeit mit Symbolen und reflektierendes Gespräch zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Vgl. auch www.dakbt.de

Das Konzept der Salutogenese nach Aaron Antonovsky ist Grundlage meiner Arbeit. Das darin beschriebene Kohärenzgefühl setzt sich aus Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit der erlebten Situation zusammen. Es hat wesentlichen Einfluss auf Stresswahrnehmung und Stressbewältigung und ermöglicht die Anpassung an schwierige Lebenssituationen. Vgl. auch: Aaron Antonovsky: Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit, Tübingen 1997

Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen, Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in Deutschland. Gesundheitsbericht 2008

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Psychische Belastung und Beanspruchung im Arbeitsleben, www.baua.de

Initiative Neue Qualität der Arbeit, eine Gemeinschaftsinitiative aus Bund, Ländern, Sozialpartnern, Sozialversicherungsträgern, Stiftungen und Unternehmen, www.inqa.de

Geschlechterbezeichnungen:
Bei Personenbezeichnungen (wie „Teilnehmer“) wird zur besseren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Die Bezeichnungen umfassen jedoch immer weibliche und männliche Personen.